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Margin Call - der grosse Crash (Spielfilm USA 2011)

Peter Sullivan ist ein begnadeter Analyst, der 2008 seit kurzem im Risikomanagement einer großen New Yorker Investmentbank arbeitet. Als sein erfahrener Mitarbeiter Eric Dale eines Tages im Zuge einer Entlassungswelle den Job verliert, bekommt Peter von ihm einen USB-Stick zugespielt, auf dem sich brisante Informationen befinden sollen. Dales letzter Rat an seinen jungen Kollegen lautet: !Sei vorsichtig!"

Noch am selben Abend entschließt sich Sullivan, die auf dem Datenträger gespeicherten Berechnungen genauer unter die Lupe zu nehmen, und ist augenblicklich alarmiert: Wie sich herausstellt, hat die Bank massenweise falsch bewertete und damit wertlose Immobilienkredite angehäuft. Würde dieser Zustand durch einen sogenannten Margin Call – einen Aufruf zur Aufstockung der Sicherheitsleistung – aufgedeckt, bedeutete dies das Ende des Unternehmens: Die Firma wäre pleite.

Peter Sullivan reagiert sofort und holt seinen direkten Vorgesetzten, den zynischen Lebemann Will Emerson, aus dessen Feierabend. Auch dieser erkennt den Ernst der Lage. Nach und nach versammelt sich die gesamte Führungsriege in den Chefetagen des geschäftseigenen Wolkenkratzers, um die höchst bedrohliche Situation in Augenschein zu nehmen: Es zeigt sich, dass der altgediente, mittlerweile der Resignation zugeneigte Executive Sam Rogers längst eine derart katastrophale Entwicklung in Betracht gezogen hatte, seine Warnungen jedoch in den Wind geschlagen wurden.

Nun steht das Unternehmen mit dem Rücken zur Wand, und die verantwortlichen Entscheidungsträger erwarten mit nervöser Spannung das Machtwort ihres obersten Vorgesetzten, des CEO und Firmeneigners John Tuld, der mitten in der Nacht in einem Helikopter eingeflogen wird. Tuld analysiert die heikle Sachlage mit eiskaltem Geschäftssinn und beschließt, die Reißleine zu ziehen: Noch am nächsten Morgen sollen alle faulen Kredite abgestoßen werden, um die eigene Haut zu retten – koste es, was es wolle.

Obwohl man weiß, dass die in "Der große Crash – Margin Call" beschriebenen Ereignisse der Auslöser der globalen, bis heute spürbaren Wirtschaftskrise waren, gelingt dem Amerikaner J. C. Chandor ein mitreißend spannendes Regiedebüt. Chandor, selbst Sohn eines Finanzmanagers, wirft einen klug sezierenden Blick hinter die Hochglanzfassaden des Bankenwesens. Der 2012 für einen Drehbuch-Oscar nominierte Film, auch im Wettbewerb der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin zu sehen, bietet faszinierendes Schauspielerkino, das mit Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore und Stanley Tucci eine Top-Besetzung aufweist.


Obwohl man weiß, dass die in "Der große Crash – Margin Call" beschriebenen Ereignisse der Auslöser der globalen, bis heute spürbaren Wirtschaftskrise waren, gelingt dem Amerikaner J. C. Chandor ein mitreißend spannendes Regiedebüt. Chandor, selbst Sohn eines Finanzmanagers, wirft einen klug sezierenden Blick hinter die Hochglanzfassaden des Bankenwesens. Der 2012 für einen Drehbuch-Oscar nominierte Film, auch im Wettbewerb der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin zu sehen, bietet faszinierendes Schauspielerkino, das mit Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore und Stanley Tucci eine Top-Besetzung aufweist. 


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