Es ist uninteressant, welcher Clown der Anführer einer Nation spielt. Entscheidend ist, wieviele Narren dieses Spiel mitspielen !


Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch morgen früh.

Metaverse, das Internet der Zukunft? Tauchen Sie mit uns in die 3D Investment-Welt ein.

Vernetzte virtuelle Realitäten, durch die man sich wie in der realen Welt bewegen kann und in der man alles tun kann, was in der physischen Realität auch möglich ist. 

Unter Metaverse versteht man in der Regel die Weiterentwicklung des Internets zu einem Netzwerk aus 3D-Welten, in der Benutzer einen Großteil dessen erledigen können, was sie auch in der physischen Realität tun können oder was sie heute textbasiert über das Internet erledigen. Freunde treffen, einkaufen, arbeiten, ein Konzert besuchen – das alles soll künftig auch in der vernetzten virtuellen Realität möglich sein. Menschen werden dann nicht mehr textbasiert in virtuelle Welten eintauchen, sondern gewissermaßen "mit Haut und Haar" die Computerlandschaften erleben. Ein so starkes Eintauchen in virtuelle Realitäten, dass diese als ähnlich real wie die physische Umgebung empfunden werden, wird auch als Immersion bezeichnet. Erfinder des Begriffs Metaverse ist der Autor Neal Stephenson. In dem 1992 veröffentlichten dystopischen Science-Fiction-Roman "Snow Crash" spielt sich ein Großteil des Lebens der Menschen in einer virtuellen Welt ab, zu der die Benutzer über spezielle Terminals und eine besondere Brille Zugang erhalten.

Eine der bekanntesten bisherigen Umsetzungen der Metaverse-Idee ist die Anwendung Second Life, die bereits Anfang der 2000er Jahre mit dem Konzept an den Start ging, eine virtuelle 3D-Welt anzubieten, die User frei gestalten können und in der User sich treffen, shoppen gehen oder Konzerte besuchen können. Nach einer anfänglichen Hype-Phase verschwand Second Life aber zum großen Teil wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung, obwohl die Online-3D-Welt bis heute existiert und im Zuge des Metaverse-Hypes neue Aufmerksamkeit erfahren hat. Was Second-Life von künftigen Metaverse-Umsetzungen unterscheiden könnte, ist dass der Zugang noch über klassische Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus und Bildschirm erfolgte und nicht über Virtual-Reality-Brillen oder gar (wie in einigen Science-Fiction-Visionen der Zukunft) mit Gehirnimplantaten oder ähnlichem.

Eine der aktuell erfolgreichsten Metaverse-Adaptionen ist die Online-Spieleplattform Roblox, auf der (die meist jungen) Nutzer eigene Computerspiele erschaffen und mit anderen Nutzern spielen können. Auch hier erfolgt der Zugang noch mit klassischen Peripherie-Geräten. Wie Second Life (mit dem "Linden-Dollar") verfügt auch Roblox mit dem "Robux" über eine eigene Währung, in der auch virtuelle Inhalte auf Roblox erworben und verkauft werden können.

Einer größeren Anzahl von Internetnutzern wurde das Metaverse-Konzept bekannt, als Facebook-Chef Mark Zuckerberg im vergangenen Jahr entschied, den Facebook-Konzern in Meta Platforms umzubenennen. Zuckerberg glaubt daran, dass das Metaverse die Zukunft des Internets sein wird.

Im Folgenden werden Aktien von Unternehmen vorgestellt werden, die entweder eigene Metaverse-Pläne verfolgen oder die von den Entwicklungen auf andere Art und Weise profitieren könnten (zum Beispiel, in dem sie passende Hardware anbieten). Verlinkt ist außerdem teilweise eine (Chart-)Analyse zu den jeweiligen Aktien.

  • Meta Platforms: Der umbenannte Facebook-Konzern von Mark Zuckerberg stellt das Metaverse-Konzept in den Mittelpunkt seiner Zukunftspläne. Geht es nach Facebook-Gründer Zuckerberg, so werden Menschen bald alles, was sie bisher in der physischen Realität erledigt haben, in virtuellen 3D-Umgebungen machen: Arbeiten, Freunde und Familie treffen, Konzerte besuchen und Computerspiele spielen sowieso. Am liebsten soll das alles natürlich nicht nur "irgendwo" im Metaverse stattfinden, sondern auf Plattformen, die zum Facebook-Konzern gehört. Mit Horizon Workrooms bietet Meta Platforms bereits eine App an, um virtuell in einer 3D-Umgebung Meetings abhalten zu können. Anfang Dezember startete auch Horzizon Worlds – die künftige Metaverse-Plattform für Virtual-Reality-Anwendungen. User können sich hier virtuell treffen und eigene Welten erstellen. Mit den Oculus-VR-Brillen hat Facebook außerdem Hardware im Angebot, um den Zugang zum künftigen Metaverse zu ermöglichen. Aktuelle Chartanalysen zu Meta Platforms finden Sie hier: META (Facebook) - Langfristige Trendbestimmung / META PLATFORMS - Nach Katastrophenzahlen schwer unter Druck

https://www.youtube.com/watch?v=Uvufun6xer8

  • Microsoft: Mit Teams hat Microsoft eine Anwendung im Programm, die aus dem Alltag vieler Unternehmen zu Pandemie-Zeiten nicht mehr wegzudenken ist. Mit Mesh for Teams hat Microsoft inzwischen eine Erweiterung für Teams vorgestellt, in der Teams um Mixed-Reality-Funktionen erweitert wird und virtuelle Meeting-Teilnehmer durch Avatare repräsentiert werden können. Auf der Plattform Microsoft Mesh können Nutzer als Hologramme auftreten und im virtuellen 3D-Raum miteinander zusammenarbeiten. Mögliche Anwendungen könnten etwa virtuelle Büros oder auch Messen sein. Auch auf der Hardware-Seite arbeitet Microsoft schon länger an Konzepten, die an das Metaverse erinnern. So hat Microsoft mit der HoloLens 2 eine Augmented-Reality-Brille im Angebot, mit der virtuelle Darstellungen zusätzlich zur physischen Realität sichtbar werden. Die Microsoft-Brillen könnten irgendwann klassische Bildschirme ersetzen und praktisch überall zum Einsatz kommen, wo Informationen bildlich dargestellt werden. Die Darstellung erfolgt dann aber nicht mehr auf bestimmten Flächen, sondern wird direkt der physischen Realität überlagert. Eine aktuelle Chartanalyse zu Microsoft des Kollegen Thomas May finden Sie hier: MICROSOFT - Schon in der nächsten großen Verkaufswelle?

https://www.youtube.com/watch?v=Jd2GK0qDtRg

  • Roblox ist bei jungen Internetnutzern aktuell der Hit. Inspiriert von bunten Lego-Welten und dem Spiel Minecraft können User bei Roblox eigene Spielewelten erschaffen und mit ihren Freunden bevölkern. Roblox wurde zwar bereits 2004 gegründet und brachte 2006 eine erste Software auf den Markt, so richtig durchstarten konnte das Unternehmen aber erst in den vergangenen Jahren. Roblox ist ein Kofferwort aus den Begriffen „Robot" und „Blocks" und erläutert damit eigentlich ganz gut das Prinzip der Plattform. User können mit den Hilfsmitteln der Plattform eigene dreidimensionale Computerspielwelten erschaffen und dann Freunde (oder auch Fremde) in diese Welten einladen. Ähnlich wie bei "Second Life" können die virtuellen Welten von Roblox natürlich nicht für das Spielen oder das gemeinsame "Abhängen" mit Freunden verwendet werden, sondern zum Beispiel auch für virtuelle Veranstaltungen wie Konzerte oder gar für Geschäftliches. Die Spielewelten sowie virtuelle Gegenstände in diesen Welten Zusatzgegenstände können natürlich auch gekauft oder verkauft werden, wofür Roblox mit Robux (R$) eine plattforminterne Währung entwickelt hat. Eine Chartanalyse zur Roblox-Aktie finden Sie hier: ROBLOX - Können die Bullen den Spieß endlich umdrehen?

https://www.youtube.com/watch?v=_EPelwsaF9E

  • Matterport: Das US-Unternehmen Matterport ist ein wichtiger Schaufellieferant für das Metaverse. Das Unternehmen bietet eine Plattform zum Erfassen, Speichern, Teilen und Erleben von 3D-Bildern und Modellen an. Egal ob mit der Smartphone-App des Unternehmens oder mit einer 3D-Spezialkamera, die Plattform von Matterport hilft dabei, aus realen Umgebungen immersive, digitale Zwillinge zu erzeugen, die online geteilt und gemeinsam besucht werden können. Matterport verfügt nach eigenen Angaben über die größte und meistbesuchte Bibliothek für 3D-Raumdaten weltweit. "Wir hosten Millionen von Modellen, die Milliarden Besucher angezogen haben", schreibt das Unternehmen. Der Kollege Bernd Senkowski hat die Metaverse-Aktie hier einer charttechnischen Analyse unterzogen: Eine weitere "Metaverse"-Aktie auf der Schlachtbank!
  • Autodesk: Autodesk ist ein führender Anbieter von Software für computer-aided design (CAD) und Computeranimation. Die Programme des Unternehmens werden von Architekten, im Ingenieur-
    und Bauwesen, bei der Produktentwicklung und -fertigung sowie im Media- und Entertainmentbereich eingesetzt. Eine aktuelle Chartanalyse zu Autodesk finden Sie hier: AUTODESK - Wann diese "Metaverse"-Aktie kaufen?
Kryptotoken für das Metaverse

Als Gegenentwurf zu den Produkten von milliardenschweren Konzernen entstehen auch dezentrale Metaverse-Projekte in der Kryptowelt. Decentraland ist eine dezentrale virtuelle 3D-Welt, die aus 90.601 Parzellen virtuellen Landes besteht und auf der Blockchain-Technologie basiert. Virtuelle Immobilien in Decentraland sind NFTs, die mit dem Krypto-Token Mana gekauft werden können. Der Token Mana basiert dabei auf der Ethereum-Blockchain.
The Sandbox ist eine Plattform, in der (ähnlich wie bei Roblox) virtuelle Spielewelten erstellt und erlebt werden können. "Die Sandbox ist ein virtuelles Metaverse, in dem Spieler ihre virtuellen Erfahrungen spielen, aufbauen, besitzen und monetarisieren können", schreibt der kommerzielle Anbieter des Sandkastens, der unter anderem mit Adidas, Atari und dem Rapper Snoop Dogg kooperiert. Kürzlich erwarb ein Sandbox-User ein virtuelles Grundstück in der Software für 450.000 Dollar, weil das angrenzende Grundstück Snoop Dogg gehört. Metaverse-Token sind derzeit die Highflyer am Kryptowährungsmarkt. Mein Kollege André Rain hat die wichtigsten Metaverse-Token charttechnisch analysiert: Metaverse-Token DECENTRALAND & SANDBOX proben schon den nächsten Aufstand


4.3 Millionen Dollar bezahlte im Dezember ein Investor für Land im virtuellen Metaverse. «Land im Metaverse zu besitzen ist ein bisschen wie vor 250 Jahren Land in New York zu kaufen», sagt ein anderer Investor, der kürzlich für 2.6 Millionen Dollar eine grössere Parzelle im Metaverse gekauft hat. Es herrscht Goldgräber-Stimmung im virtuellen Raum: «Wir sichern uns dieses Land, damit wir es später teurer vermieten oder an andere verkaufen können».

Rund 15'000 Schweizer Franken beträgt aktuell der Mindestpreis für eine Parzelle von 16 mal 16 Metern Land auf Decentraland. Das entspricht einem Quadratmeter-Preis von 60 Franken. Im Vergleich: Der durchschnittliche Grundstückpreis für Bauland in der Schweiz liegt bei 600 Franken. Virtuelles Land wird also in etwa für einen Zehntel von Schweizer Bauland gehandelt.

Das Interesse vieler grosser Unternehmen am Metaverse zeige sich auch darin, dass Firmen dort virtuelle Shops erstellen, wo man digitale und physische Produkte kaufen und mit diesen Firmen interagieren könne.

Die Veranstalter der Australian Open, die auf Decentraland ihr Festivalgelände nachgebaut haben gibt es Livestreams der Matches und Shops mit Fanartikeln.

Samsung, Adidas, das Auktionshaus Sotheby's, der Computerspiele-Entwickler Atari, der Rapper Snoop Dog oder jüngst der Karibik-Staat Barbados, der ankündigte, auf Decentraland eine virtuelle Botschaft zu errichten. Es gibt inzwischen Casinos, Golf-Anlagen, Kunst-Galerien, Festivals mit Paris Hilton oder Deadmouse oder auch Mode-Shows auf diesen Metaverses.


Dies sind ein paar Aktien, welche Sie als interessierter Investor aufsuchen können: 

  • Meta Platforms Inc - WKN: A1JWVX - ISIN: US30303M1027 - Kurs: 224,910 $ (Nasdaq)
  • Microsoft Corp. - WKN: 870747 - ISIN: US5949181045 - Kurs: 300,950 $ (Nasdaq)
  • Roblox - ISIN: US7710491033 - Kurs: 63,060 $ (NYSE)
  • Matterport - Kurs: 8,010 $ (Nasdaq)
  • Autodesk Inc. - WKN: 869964 - ISIN: US0527691069 - Kurs: 240,480 $ (Nasdaq)
  • Decentraland MANA/USD - Kurs: 3,20950 $ (Bitfinex)
  • The Sandbox SAND/USDT - Kurs: 4,45230 USDT (Binance)

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